Bangladesch

Bangladesch ist ein relativ junger Staat in Südasien. Er nimmt den östlichen Teil der historischen Region Bengalen ein. 1947 wurde dieser aufgrund der muslimischen Bevölkerungsmehrheit bei der Teilung Britisch-Indiens unter der Bezeichnung Ostpakistan zum östlichen Landesteil Pakistans. Im Jahr 1971 erlangte Ostpakistan als Folge des Bangladesch-Krieges seine Unabhängigkeit unter dem Namen Bangladesch.


Im Süden liegen der Golf von Bengalen, im Südosten Myanmar, drumherum indische Bundesstaaten. - Nach der Einwohnerzahlt von 165 Millionen gehört Bangladesch zu den Staaten der Welt. Die Hauptstadt Dhaka ist eine der schnell wachsenden Megastädte. Bangladesch zählt Dank seiner wachsenden Wirtschaft und jungen Bevölkerung zu den aufstrebenden Next Eleven-Märkten, zugleich allerdings auch zu den ärmsten Ländern des asiatischen Kontinents. 2019 nahm Bangladesch im Index der menschlichen Entwicklung (HDI) Platz 136 von 189 Ländern ein. Der Naturraum der Region wird geprägt durch den Monsun, das Mündungsdelta der Flüsse Brahmaputra, Ganges und Meghna mit ihren ausgedehnten Sumpfgebieten sowie die Lage am Meer und das meist flache Tiefland. Die Kombination dieser Merkmale sowie der global ansteigende Meeresspiegel sorgen für häufiges Hochwasser und folgenreiche Überflutungen des dichtbevölkerten Landes.